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Anti-Littering-Tag der 2.ISS der Schule Hildisrieden
Geschrieben am 19.05.2006 von webmaster

Städte/Gemeinden Am kommenden 27. Mai wird von 9 bis 17 Uhr in Hildisrieden auf dem Schulhausplatz der «Anti-Littering-Tag» der 2.ISS der Schule Hildisrieden stattfinden. Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Vielerorts ist das Littering zu einem nicht mehr zu übersehbaren Problem geworden. Oft werden Abfalleimer nicht benutzt und Verbotstafeln werden einfach ignoriert. Ein Teil der Bevölkerung nimmt offensichtlich kaum Rücksicht auf eine saubere Mitwelt.

Dagegen «kämpft» die 2.ISS der Oberstufe Hildisrieden in ihrem Jahresprojekt 2005/06.

Mit dem Anti-Littering-Tag werden diverse Aktionen beendet, die alle zum Ziel hatten, der Bevölkerung auf eine möglichst humorvolle Weise das Littering bewusst zu machen, und wenn nötig, eine Verhaltensänderung herbei zu führen.
Mit ihrem Projekt hat die 2.ISS auch den Oekopreis 2005 der Gemeinde Hildisrieden gewonnen. Die Preisübergabe wird am Festtag (27. Mai) erfolgen, voraussichtlich im Laufe des Morgens.
Wir alle würden uns freuen, wenn wir Sie am Samstag, den 27. Mai auf unserem Festplatz in Hildisrieden begrüssen dürften.

Kontakt und weitere Informationen:
Integrierte Sekundarschule ISS, Hildisrieden
Edwin Gubler, Klassenlehrer 2.ISS
6024 Hildisrieden
Internet: www.schule-hildisrieden.ch

 

  SEETALER BOTE,  Hochdorf


Ausgabe vom 1. Juni 2006:


Antilittering-Projekt der 2. ISS Hildisrieden gewinnt Ökopreis 2005
Der Schulhausplatz wurde zur Müllhalde


Mit Infotafeln und Müllfässern machen die Schüler auf das Problem Littering aufmerksam. Dem Gemeinderat gefällts, die Klasse erhält 800 Franken Preisgeld.

 

So ist es richtig: Abfall in den Eimer, nicht auf den Boden. Schülerinnen und Schüler der 2. ISS Hildisrieden machen es vor.

Eine richtige Müllhalde. Die Oberstufenschüler der 2. ISS (Integrative Sekundar-Stufe) verwandelten den Platz vor dem alten Schulhaus in einen Abfallberg. Am Anti-Littering-Tag vom vergangenen Samstag haben sie den Ökopreis 2005 der Gemeinde Hildisrieden erhalten. Dazu musste jeder Schüler einen Sack voll Abfall mitbringen. Den Inhalt schütteten sie vor das Schulhaus. Zu Demonstrationszwecken. Denn genau das ist Littering: Abfall wird im öffentlichen Raum liegen gelassen.

Infotafeln und Fässer
«Gönnen Sie Ihrem Abfall doch auch mal eine Party» fordern die SchülerInnen auf einer ihrer 13 Infotafeln auf. Diese ermahnen im Dorf zusammen mit den vier buntbemalten Fässern Passanten, Abfall nicht auf den Boden zu schmeissen. Da es sich gemeinsam bekanntlich besser feiert als alleine, hätte der Müll unter seinesgleichen im Abfalleimer sicher die grössere Party, sind die Schüler überzeugt.

«Studien haben gezeigt, dass Kampagnen nur bei einem Bruchteil der Bevölkerung eine Verhaltensänderung auslösen», sagt Klassenlehrer Edwin Gubler. «Darum haben wir das Projekt von der humoristischen Seite in Angriff genommen.» Dem zum Trotz: «Die Schüler haben realisiert, dass sie mit ihrer Aktion auch ausserhalb der Schulzimmer etwas bewirken können.»

Sie wollten mitwirken und kamen dafür am Freitagnachmittag in die Schule um den Anti-Littering-Tag vorzubereiten. Sie arbeiteten, während ihre KollegInnen die Brücke zwischen Auffahrt und dem Wochenende genossen. Darüber freut sich Gubler genauso wie über die grosse Akzeptanz des Projekts bei der Bevölkerung. Auch seitens der Sponsoren für den Anti-Littering-Tag seien die SchülerInnen fast ausnahmslos auf offene Ohren gestossen.

Vorbildfunktion der Schüler
Fast ein Jahr lang haben sie sich mit der Problematik des herumliegenden Mülls befasst. Der Anti-Littering-Tag vom Samstag war der Höhepunkt des Projekts. Mit einem Wettbewerb und der erwähnten Müllhalde auf dem Schulhausplatz haben sie der Bevölkerung das Problem erklärt.

Die 800 Franken Preisgeld des Ökopreises gehen in die Klassenkasse der innovativen Oberstufenschüler. «Die Idee für die Aktion kam von ihnen selber», sagt Gubler, der für die Klasse fast nur lobende Worte findet. Und werfen die Schüler jetzt ihren Abfall in den Eimer, statt auf den Boden? «Ja», antworten Thomas Felder, Mike Münow und Fabian Dörig im Chor. «Ich habe schon vorher nie etwas liegen lassen», sagt hingegen Sarah Graber. «Höchstens an der Fasnacht, aber dann ist sowieso alles voller Konfetti.»

Lehrer Gubler stellt der Klasse ein gutes Zeugnis aus: «Sie hat ihr Verhalten bezüglich Littering massiv verbessert.» Das sei auch nötig, schliesslich habe sie eine Vorbildfunktion inne. Eine Funktion, die sie gewissenhaft wahrnimmt. Die Frage, wer den Müllberg auf dem Schulhausplatz entsorgte, ist somit müssig.
David Koller

 

 

 

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