Die Kappendecke

Eine merkwürdige Bezeichnung, richtig heisst sie "Preussische Kappendecke" und wurde so um 1900 als Deckenkonstruktion vor allem für Ställe verwendet. Vorher baute man kunstvolle Gewölbedecken ("Böhmische Gewölbe").

Die Kappendecke hatte den Vorteil, dass keine Tragsäulen notwendig waren, also mehr Platz zur Verfügung stand.

Zwischen Eisenträgern sind gewölbte Backsteinreihen.

So sieht die Decke von unten aus:

Eigenes Bild Nr. 2



So sah sie von oben aus, etwas brüchig:

 

 

Eigenes Bild Nr. 2

 


Eigenes Bild Nr. 3

Die Last des halben Hauses lag auf der Decke, die Eisenträger hatten schon Risse. Gerhard entwickelte eine Konstruktion mit neuen Eisenträgern, die die Last nun auf die Grundmauern ableiten. Im Detail rechts die Befestigung der alten Träger.

 

 

Stichbogen an Fenstern

 

Hier lüften wir das Geheimnis, wie man schöne Fensterbögen mauert:

 

Eigenes Bild Nr. 7

 

.......mit ausgedienten Wagenhebern.

 

 

Türsturz aus Granit

Oh, der Chef bei der Arbeit:

Eigenes Bild Nr. 6

Das mag jetzt vielleicht etwas archaisch anmuten, Gerhard sagt: schon die Ägypter haben das so gemacht.

Ein Granitblock, ca. 160 kg schwer, musste über die Tür.

Die Gerätschaft dafür: ein Flaschenzug, ein Gestell aus Balken als "schiefe Ebene", ein stabiler Gurt und Muskelkraft.

Eigenes Bild Nr. 7

So, er ist oben.

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