Die Mühle steht ja unter Denkmalschutz. Jede einzelne Renovierungsmaßnahme an dem äußeren Erscheinungsbild muß von der Denkmalschutzbehörde genehmigt werden.

Nachdem das Dach auf der Nordseite mit hässlichen Bitumenplatten gedeckt ist, wollten wir zumindest diesen Bereich mit Naturschiefer decken lassen. Das ist eine der teuersten Dachdeckungen und deshalb wandten wir uns an die Behörde und stellten einen Antrag auf "Gewährung von Zuwendungen für die Erhaltung von Geschichtsdenkmälern":


 

Eigenes Bild Nr. 7 | dschutzantrag.jpg 

Eigenes Bild Nr. 8 | dschutzantrag2.jpg

Vom Landratsamt Hof, der unteren Denkmalschutzbehörde, kam folgendes Schreiben zurück:

 

 

Eigenes Bild Nr. 28 | koeppelschrei.jpg

 

 

Und hier das Schreiben vom Landesamt für Denkmalschutz:
Eigenes Bild Nr. 26 | kahle.jpg
 
 
Merkwürdigerweise scheinen beide Behörden unseren Antrag nicht sorgfältig gelesen zu haben. Wir wollten weder eine steuerliche Geltendmachung, noch einen vorzeitigen Baubeginn, wie wir angekreuzt hatten.
 
Auch besitzen wir seit 2002 eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis für sämtliche Renovierungsarbeiten.
 
Offensichtlich will der Staat keine Zuschüsse locker machen, obwohl er - Dagobert Duck gleich - 45 Millionen Euro für den Denkmalschutz auf Konten liegen hat, wofür er sogar Strafzinsen zahlen muss, wie wir neulich in unserer regionalen Zeitung lesen konnten. Scheinbar ist eine ehemalige Wassermühle Zuschüssen nicht würdig.
 
 
 
 
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