"Herzlich Willkommen" im Osterhasen - Land der Sauerlandseelen. Wir wünschen Euch viel Freude und Spass bei der Reise durch das Land der Osterhasen und ihren Abendteuern...

Grüße aus dem Sauerland Frank & Marion

Ostern! 
Komm mit in die Sonne.
Spürst du nicht den Frühling in deinem Herzen?
Jetzt ist die Zeit der Erneuerung,
der neuen Hoffnung in einer todesmüden Welt.
Ich glaube an die Auferstehung, weil ich an die Liebe glaube,
weil ich ein sinnloses Dasein nicht hinnehmen kann.

Ostern! 
Komm mit in die Freude.
Steh auf aus der Finsternis und Aussichtslosigkeit des Materialismus und Egoismus,
aus der Sorge um gutgefüllte Bäuche und Konten.
Erneuere dich selbst und reinige dein Herz.
Jedes Herz braucht von Zeit zu Zeit ein Großreinemachen,
um Schimmel und Schmutz zu beseitigen
und empfänglich zu werden für die Freude.


Vergiss das Misslungene, fange wieder neu an,
dich einzusetzen, ohne zu fragen, was es dich kostet,
und so wirst du wieder Freude finden.
Du kannst nicht leben ohne Freude.
Aber die Freude stirbt, wenn du im Überfluss ertrinkst
und versuchst, deine Leere und alles Unerfüllte in dir
mit Ersatz, mit Alkohol oder Pillen zu vergessen.


Entscheide dich für die Auferstehung!
Entscheide dich für den Frühling. Dürre Zweige fallen ab.
Nur in allem, was neu und erneuert ist,
feiern wir das Fest von Ostern, das Fest der Freude.

"Phil Bosmans"

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück;
der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farben beleben;
doch an Blumen fehlt's im Revier,
sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen, finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden:
aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus den Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluß in Breit und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und, bis zum Sinken überladen,
entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
hier ist des Volkes wahrer Himmel,
zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!

"Johann Wolfgang von Goethe"

 

Ja, der Winter ging zur Neige,
holder Frühling kommt herbei,
lieblich schwanken Birkenzweige,
und es glänzt das rote Ei.

Schimmernd wehn die Kirchenfahnen
bei der Glocken Feierklang,
und auf oft betretnen Bahnen
nimmt der Umzug seinen Gang.

Nach dem dumpfen Grabchorale
tönt das Auferstehungslied,
und empor im Himmelsstrahle
schwebt er, der am Kreuz verschied.

So zum schönsten der Symbole
wird das frohe Osterfest,
dass der Mensch sich Glauben hole,
wenn ihn Mut und Kraft verläßt.

Jedes Herz, das Leid getroffen,
fühlt von Anfang sich durchweht,
dass sein Sehnen und sein Hoffen
immer wieder aufersteht!

"Ferdinand von Saar"

 

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