"Hallöchen zusammen!" So wie der Engel auf dem Bild, fühlte ich mich auch über Jahre hinweg. Ein Engel zerstört, mit gebrochenen Flügeln am Boden...

Oder sollte ich besser schreiben in den Fängen meiner Ängste...

Bevor Ihr anfangt, meine Geschichte zu lesen, solltet ihr auf diesen Link:

Meine Angst als Begleiter 

klicken, um überhaupt zu verstehen, dass es hier nicht um die normale Angst geht.

 

...hier möchte ich gerne über meine Angst schreiben, die mich Jahre meines Lebens begleitet hat. Die auch heute noch ein ständiger Begleiter von mir ist, nur das ich viel besser damit umgehen kann. Weil ich die Angst nicht mehr als meinen Feind sehe, sondern sie als einen Freundin betrachte. Die mit mir, viele Höhen und Tiefen gegangen ist, und mir teilweise mein Leben ganz schön schwer gemacht hat. Und falls nun einer von Euch denkt, ach herrje die Angst hat doch jeder Mensch, das ist doch völlig normal. Der irrt sich gewaltig, es gibt nämlich zwei verschiedene Arten Angst. Einmal die ganz normale Angst, die Uns im Alltag vor Gefahren schützen soll. Und dann die Angst die zum Alptraum werden kann. Die einen das Leben zu Hölle macht! Leider *seufz* musste ich hier auch schon wieder feststellen, das Menschen die sich nicht damit auskennen, wirklich hart mit einen ins Gericht gehen. Sie lesen das es hier um eine Angst geht, und denken ohje was ist nun los - Angst hat doch jeder.

Sicherlich erleben wir immer wieder Momente, die uns aus der Bahn schmeißen. Und ich kann davon auch ein Lied singen. Es würde bestimmt ein Top Hit in den Charts *schmunzel* Immer wieder gibt es Momente an denen wir glauben, das unser Schicksal das Schlimmste auf Erden ist. *seufz* Nun das ist nicht immer ganz wahr - denke ich. Wenn ich mich in der Welt umschaue gibt es viel schlimmere Schicksalsschläge wie meine. Ich sollte eigentlich froh sein, das es mir in Moment gut geht. Das ich nicht ernsthaft krank bin, das ich nicht hungern muss. Das ich sehen und hören kann und ein Dach über den Kopf habe. Das ich bin was ich bin - und das wichtigste " das ich lebe" Das Leben sollte mir das Wichtigste sein, es sollte immer im Vordergrund stehen mein Leben bewusst zu leben.

Vielleicht möchte ich an dieser Stelle Menschen Mut machen, sich nie aufzugeben, und immer Ihren Weg weiter zugehen. Der Weg ist unser Ziel, und wir haben soviel Stärke, das wir dieses Ziel immer erreichen werden.

 

...So - Nun *lächel* bevor ich jetzt ganz den Faden verliere, möchte ich zurück zum eigentlichen Thema kommen. Meine Ängste die mich ca 17 Jahre meines Lebens begleitet haben. Es war eine Zeit die mir einiges geraubt hat. Ein ganzes Stück von meinen Leben, die Angst hat mein Leben so eingeschränkt- für mich persönlich war es die Hölle auf Erden. Die ich niemanden gönnen möchte, außer denen die sich darüber lustig machen. Die den Ernst der Lage nicht erkennen, die einen mit belanglosen Sprüchen wie - stelle Dich nicht so an, nur noch tiefer in einer Krise schicken. Das Schlimmste für einen Betroffenen ist das, das er auf Menschen trifft die kein Verständnis für seine Situation haben. Die sich noch nicht einmal die Mühe machen, es zu verstehen.

Angefangen hat die Angst bei mir, wo mein Opa gestorben ist. Wenn ich mich daran zurück erinnere, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Der Tod gehört zum Leben dazu das ist mir auch klar, aber mir hat er zu diesen Zeitpunkt den Boden unter den Füßen weggezogen. *schluck* Ich verstehe bis heute noch nicht, wieso es dazu kam. Das Verhältnis zu meinen Opa war kein inniges, für meine Begriffe hatte ich immer ein völlig normales Enkel - Opaverhältnis. Ok - es hätte vielleicht besser sein können,  aber genauso gut hätte es auch anderes herum sein können. Bis dato hat mich nichts aus der Bahn schmeißen können. Wie sich dann heraus gestellt hat, war es wohl ein ganz großer Irrtum von mir. Ich durfte dann am eigenen Leibe erfahren, wie schnell einen doch etwas aus der Bahn werfen kann. Wie schnell man in ein tiefes Loch fallen kann, und man nirgends den Weg nach oben zurück findet. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, das es nicht die Erste Beerdigung in meinem Leben war. Also kann es daran auch nicht gelegen haben, wie vielleicht einige denken könnten.

...Bei uns ist das immer so, das am Abend vor der Beerdigung ein Totengebet ist, wo die Verwandtschaft, Nachbarn und Freunde für den Verstorbenen beten. Während des Gottesdienstes wurde es mir immer komischer, ich bekam ein merkwürdiges, flaues Gefühl im Körper. Na ja - ok dachte ich, das wird schon wieder weg gehen. Es passiert halt schon mal, das es einen nicht so gut geht. Und eine Beerdigung erlebt man auch nicht jeden Tag. Also Augen zu und durch, es dauert auch nicht solange gleich ist es geschafft. Ich versuchte mich soweit wie es eben ging abzulenken. Auf einmal bekam ich ein Gefühl, das mich zur Flucht aus der Kirche trieb. Ich hatte den Drang fort zulaufen, ich wollte einfach nur noch da weg. Das war leider unmöglich, weil ich schon einige tadelnde Blicke von meinem Eltern und der Verwandtschaft bekam *grummel*  So ließ ich das Totengebet weiter über mich ergehen, und war heil froh wo ich die Kirche endlich verlassen konnte. Als ich aus der Kirche raus war, atmete ich erst einmal tief durch, und dann ging es ab nach Hause. Zuhause ging es mir die ersten Minuten wieder ein Stückchen besser. Nach ein Weilchen merkte ich das mich die Situation stresste, ich bekam wieder dieses merkwürdige Gefühl was ich aus der Kirche schon kannte. Was mich zur Flucht trieb, ich wollte nur einfach meine Ruhe haben. Ich konnte die liebe Verwandtschaft mit ihren schwarzen Anziehsachen nicht mehr um mich haben. So kam es das ich von Zuhause verschwand. *püüüüüh meine Gedanken waren nur bei der Flucht und zur Ruhe kommen. Was ich zu diesen Zeitpunkt nicht ahnen konnte, das dies nur Vorboten von einen Hurrikan waren. Der mein Leben und mich total verändern sollten.

 

 

Vielleicht hilft es den einen oder anderen, wenn er von der Angst liest. Es gibt immer eine Chance wieder im Leben klar zukommen. Ihr müsst es nur zu 100% wollen, und Euch auf einen längeren Weg einstellen. Es ist dabei ganz wichtig, das ihr Euch selbst vertraut. Das ihr Euch auf keinen Fall schämt, wenn Eurer Leben aus der Bahn  geworfen wird. Hilfe anzunehmen!!!  Es besteht überhaupt kein Grund sich zu schämen, wenn man sich Hilfe holt - um wieder richtig und glücklich leben zu können. Sein eigenes Leben sollte einen schon sehr wertvoll sein, das es sich lohnt dafür zu kämpfen. Auch wenn es erst ein harter Kampf mit sich selber wird. Man kann diesen Kampf gewinnen- und wieder frei und unbeschwert leben. Bei mir hat es auch Ewigkeiten gedauert den Kampf aufzunehmen, aber dazu kommen wir später. Wir wollen doch die Reihenfolge ein wenig einhalten. Der ganze Teufelskreis der Angst, ist doch schon schwer genug zu verstehen. Ihr solltet Euch aber selber einen ganz großen Gefallen machen, und Euch sofort Hilfe suchen. Damit ihr nicht noch tiefer abrutscht, Heute denke ich anders darüber. Ich war einer von den Menschen, die es viel zu lange aufgeschoben haben. Ich wollte keine Hilfe, weil ich immer dachte, das ich stark genug bin um da alleine wieder von los zukommen. Das war der zweite Irrtum, deshalb holt Euch direkt Hilfe. Desto schneller ist der Leidensweg und der Trip in die Hölle beendet. Und ihr könnt wieder ein großes Stückchen besser leben. Glaubt mir ich schreibe aus eigener Erfahrung.

...Zurück zu dem Tag vor der Beerdigung, dem Tag wo mein Leben aus dem Ruder geriet. Als ich nun endlich die Flucht in der Tat umgesetzt habe. Und ich für mich dachte, das ich nun endlich zu Ruhe kam. Geschah - etwas merkwürdiges mit mir. Ich möchte mal versuchen, dies in Worte zu fassen und Euch das Gefühl, was ich dann erlebte zu beschreiben. Es ist verdammt schwer in Worte zu fassen, was da mit mir geschah! Ich versuche es trotzdem mal, vielleicht kann es der ein oder andere nachvollziehen. Ich lag ganz friedlich und entspannt auf dem Bett. Plötzlich durch zuckte mich ein total irres Gefühl, und ließ meinen ganzem Körper auf höchster Stufe beben. Ich wusste gar nicht, was mit mir geschah??? In mir tobte von Kopf bis Fuß ein Orkan der höchsten Skala. Ich hatte das Gefühl, als ob mein Blut kochen würde. Mir wurde es flau und es brach alles in mir "Zusammen". Ich verlor aber nicht mein Bewusstsein, konnte es aber alles nicht mehr fassen - was passierte. Ich fühlte mich noch nie so hilflos und verzweifelt. Wollte nur noch nach Hause zurück , von da wo ich eben geflohen war. Ich wusste in kleinster Weise nicht,  was mit mir los war! Es machte mir alles schon ein wenig Angst, in ersten Moment dachte ich: Das muss etwas Schlimmeres sein, anders kann ich mir das nicht vorstellen. Zuhause endlich angekommen, standen wohl alle vor einen riesigen Rätsel. Mich plagten Schuldgefühle ohne Ende. Warum nur ? ich hatte keine Ahnung! Ich hatte das Gefühl das mich niemand verstand und mich schon gar nicht ernst nahm. Na ja *seufz* ich verstand das alles selber auch nicht. Wie kann ich dann verlangen, das es andere verstehen. Oder mir helfen können !

Da es noch nicht ganz so spät war, haben meine Eltern den Arzt gerufen. Der konnte natürlich auch nichts besonderes feststellen. Außer das ich eine totale Unruhe in mir hatte,  und mein Herz und Puls wie wild pochten.  Ich sollte am nächsten Morgen in seiner Praxis vorbei schauen. Dann wollte er weiter schauen, er schrieb mir noch etwas zu Beruhung auf. Immer wieder Fragte ich mich selber: Was nur mit mir los sei ? Dieses komische Gefühl im Körper machte mir schon Angst. Früher war Angst nie ein Begriff für mich, vor allem schon gar nichts - was mich so dermaßen aus der Bahn schmeißt. Ich hatte zwar manches mal ein flaues Gefühl bei einer Klassenarbeit. Oder ich hätte weglaufen können wenn ich eine Spinne gesehen habe...aber sonst? war immer alles völlig normal. Nie hätte ich gedacht das es eine Angst gibt, die einen so lähmen kann. Die einen so aus der Bahn schmeißt ,das man am liebsten vor sich selber weglaufen möchte. Unfassbar alles und doch so real *seufz* Was passierte da mit mir ? Nun musste ich erst einmal versuchen ein wenig zu Ruhe zukommen. Ich hatte einen Horror vor der Nacht, das Herz stand mir bis zum Halse. Ich bekam Angst vor der Dunkelheit. Irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft einzuschlafen. Am nächsten Morgen war alles noch da. Ich zitterte und weinte bitterlich, und jetzt sollte ich auch noch zum Arzt, das ging gar nicht. Mein Hals schnürte sich zu. Doch ich musste, am Nachmittag war doch die Beerdigung. Da musste ich doch mit, was sollten all die Menschen die uns kannten - denken? Ne das ging überhaupt nicht. Erregt wie von Sinnen stieg ich ins Auto, ich wäre am Liebsten auf der anderen Seite wieder raus. Schon wieder dieses merkwürdige Gefühl, was sich im Körper immer weiter ausbreitete. Meine Gedanken wirbelten wie wild durch den Kopf- nicht schon wieder. Wie soll ich so auf einer Beerdigung gehen. Das packe ich nie und nimmer, und die Gedanken packten mich immer schneller. Als ich endlich beim Doc ankam war ich schweißgebadet , obwohl es gerade mal ein paar Minuten sind bis zur seiner Praxis. Panik kam in mir hoch, ich war blass wie eine Wand und wollte nur nach Hause. Der Doc nahm mir Blut ab und machte ein EKG nichts Negatives festzustellen. Ich war verzweifelt was kann  das nur sein. Mir ging es so schlecht und ich habe nichts. Das gibt es doch gar nicht. Irgend was muss ich doch haben? Nein !!! So konnte der Arzt nichts feststellen, und am nächsten Tag mussten wir dann mehr. Das Blut musste doch eingeschickt werden, und die Werte kamen am nächsten Tag per Bote.Der Arzt sagte mir, das ich in diesen Zustand nicht mit auf die Beerdigung gehen sollte. Meine Eltern hätten bestimmt genug mit sich selber zu tun. Und ich würde ihnen nicht damit helfen, wenn ich hinterher da liegen würde. Wieder fing ich an zu weinen, wie sollte ich das meinen Eltern sagen. Sie würden das nie verstehen. Verzweifelt, traurig und völlig durcheinander verließ ich die Praxis und fuhr wieder nach Hause. Mir ging es von Minute zu Minute schlechter. Je mehr die Uhr auf 14 Uhr ging, desto schlimmer wurde es. Auf einer Weise wollte ich mit auf der Beerdigung , und auf der anderen Weise war ich gar nicht in der Lage dazu. Ich war völlig am Ende, weinte und es war keiner da der  mich verstand oder mal in den Arm nahm. Was sollte ich nur machen. Ich wusste es nicht ! Ich hatte das Gefühl das ich die Beerdigung nicht schaffen würde. Zu diesen Zeitpunkt kamen schon die ersten Anfeindungen von Menschen denen ich eigentlich wichtig sein sollte. *schluck* Menschen von denen ich dachte,  das sie mich liebten oder mochten. Denen mein Wohlbefinden und meine Gesundheit  wichtig war, aber das war anscheint doch nicht so....

Traurig und völlig allein gelassen, ging ich in mein Zimmer. Nach ein Weilchen kamen meine Eltern mir nach, und meinten: Es würde langsam Zeit das ich mich fertig machen würde. Ich konnte es nicht glauben, haben die wirklich nichts verstanden. Dann kam es zu einen heftigen Streit, wo viele verletzende Worte fielen. Worte wie - Stelle Dich mal nicht so an ! oder was soll das ganze Theater, uns geht es auch nicht gut ! Ups- ich kann Euch sagen, das waren Worte die ziemlich hart waren uns sehr weh taten. Die bis zu meinen Herzen durch drangen. Ich verstand die Welt nicht mehr ?  Ich hatte auf einmal eine riesige Angst zu dieser Beerdigung, die Kirche , der Friedhof, die Menschen in schwarz ich habe mir alles bildlich vorgestellt und dann machte es buuuum und das war es. Wieder war ich alleine merken die alle gar nicht, was mit mir los ist. Waren die alle nur mit sich selber und ihrer Trauer beschäftigt Warum war niemand für mich da ?

Es war als ob ich ein Todeskampf, mit mir selber führen würde. So ein Gefühl hatte ich zumindest zu diesen Zeitpunkt. Meine heile Welt brach immer mehr zusammen, und ich hatte das Gefühl das ich hilflos mit zusehen musste. Niemand der mir ein tröstendes Wort zu sprach- unglaublich. Ich weinte ohne Ende, so kam es dazu das ich den Entschluss traf Zuhause zu bleiben. Glaubt mir das ist mir nicht leicht gefallen. Weil ich nämlich eine Menge Schuldgefühle bekam, und man mir sie auch gab. Das Schlimmste war, das ich hören musste das ich nur ein Theater abzog. So ein inniges Verhältnis hätte ich doch gar nicht zu meinen Opa gehabt. Also dürfte mir das Ganze sicherlich nicht schwer fallen. *seufz* Die Worte klingen mir heute noch in den Ohren, als ob es gestern gewesen wäre. Ich sollte halt meinen Opa nicht geliebt haben *grummel* ich habe ihn schon sehr gern gehabt. Lieben ist ein Wort was ich anders definiere. Das waren verdammt harte Vorwürfe, das die Menschen meinten ich würde nur eine Show abziehen. Sie waren sich gar nicht Bewusst was sie in inneren in mir anrichten. Ich zerbrach förmlich an diese Worte. Ich sollte halt alles nur gemacht haben, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Meine Tränen flossen ohne Ende ich war völlig am Boden zerstört. Mir wurde es kalt und warm gleichzeitig . Ich hatte das Gefühl als ob mir einer das Herz raus riss und mir jemand den Boden unter den Füßen wegzog. Tausend Blitze trafen mich auf einmal und die Angst war auf Hochtouren. Da ich so und so am Boden war, war das auch nicht mehr schlimm. Es wurde für die anderen nun Zeit, zufahren die Kirche fing an. Und sie wollten doch pünktlich und nicht als letztes da sein. Ich wurde noch einmal gefragt: Ob ich mitkommen würde- ich sagte Nein ! Dann kam noch einmal kurz der Satz: Was soll Opa nur von Dir als Enkelkind denken, dann flogen auch schon die Türe zu.

...Verzweifelt schaute ich mich nach Hilfe um. Doch es war niemand da, der mir helfen konnte. Es verstand mich doch niemand, und die waren auch alle nun fort. Habe ich die richtige Entscheidung getroffen ? Ich wusste es nicht mehr, Schuldgefühle plagten mich immer mehr. Ich fühlte mich hundeelend, mein Herz hörte gar nicht mehr auf zu tanzen es pochte immer doller. Meine Hände zitterten, der Puls raste, der Kopf war dumpf die vielen Schuldgefühle alles wieder enorm da. Was war nur los mit mir? Ich weiß nicht wie oft ich mir diese Frage gestellt habe. Ich suchte nach Antworten, auf die zahlreichen Fragen wieder mal. Immer wieder - und immer wieder *seufz* hinzu kamen aber immer mehr Fragen nur keine Antworten.

Ich fühlte mich wie in Trance, gefangen in einen Nebel der mich fest umhüllte. Ich wollte aus diesen Nebel ausbrechen doch ich fand den Ausgang nicht. Schaute nach rechts und nach links, dachte mir es müsse doch irgend welche Hinweise geben um wieder aus diesen Nebel aus zubrechen. Doch um mich herum wurde es immer Dunkeler, warum fand ich keine rettende Hand ? Die mir den Weg aus der Nebelbank zeigte. Ich sah kein Licht nur ein paar winzige Funken. Die Zeit verging und immer mehr Schuldgefühle machten sich in meinem Kopfe breit. Was denken die anderen Leute bei der Beerdigung über mich? Was die Familie dachte wusste ich ja. Das habe ich an eigenen Leibe erfahren dürfen. Ich lief wie verrückt durch die Wohnung, und fühlte mich richtig mies dabei.

Meine Gedanken kreisten wie irre. Was sollte ich nur machen ? Ich war und fühlte mich so hilflos. Ich war einsam und wahnsinnig allein. Um mich herum wurde es immer stiller. Plötzlich überkam es mich, ich stockte und hielt den Atem an - die Glocken läuteten. Ich wusste das mein Opa nun auf seine letzte Reise war. In meiner Phantasie ging ich hinter den Sarg her mit all den anderen Menschen. Ich weinte und fühlte mich Scheiße. Ich versuchte ganz still zu sein, ich fing an mit meinen Opa zu sprechen. Ich sagte ihn das er nicht traurig sein sollte. Das ich ihn auf seinen letzten Weg nicht begleiten würde. Aber er sehe doch selber, das es nicht ginge. Ich hätte ihn lieb und meine Gedanken wäre ganz feste bei ihn. Ich würde es aber nicht schaffen, vor ihn zu stehen. Ich müsse ihn aus der Ferne Lebewohl sagen. Es ginge mir sehr schlecht, und ich wollte niemanden zu Last fallen. Er sollte mir Bitte verzeihen und mich verstehen. Ich würde das bestimmt nicht machen, weil ich ihn nicht mochte. Das dürfte er auf keinen Fall von mir denken.!!!

Somit versuchte ich mich immer wieder ein wenig zu beruhigen. Was aber leider nicht gut klappte. In mir wirbelten die Gedanken wie ein Tornado. Wird sich mein Opa vielleicht an mir rächen ? Weil ich ihn nicht auf seinen letzten Gang begleitet habe. Ich bekam immer mehr Angst, es war ein furchtbarer Zustand. Zu diesen Zeitpunkt wusste ich nicht, das sich mein Leben in Kürze total ändern würde. Das es nur der Anfang war, von einer düsteren , finsteren Welt in der ich mich zu Zeit befand. Nirgends war ein Lichtstrahl zu sehen. Und wenn mal ein Funke zusehen war, verschwand er viel zu schnell wieder. Die Wärme war verschunden und Kälte machte sich überall breit. Ich war so hilflos und einsam zu gleich.Dunkele Gestalten verfolgten mich, durch die kalten Zonen und schupsten mich rum. sie lachten mich aus und riefen es geschehe mir recht. Das hast Du nun davon....

In Kürze geht es hier an diese Stelle weiter....*seufz* leider habe ich auch hier schon feststellen müssen, das es Menschen gibt. Die diese Angst mit der normalen Angst vergleichen. Glaubt mir die normale Angst schützt einen - und diese Angst macht einen fertig. Das ist ein Ritt durch die Hölle !!! Ich werde Euch weiter von der Angst berichten, nicht das ihr denkt hier hört das ganze schon auf. Nein-  Gewiss nicht das war der Anfang. Ich werde meine Ängste auch in unser Forum  Sauerlandseelen.de  niederschreiben. Wenn ihr mal Fragen habt, dann schaut einfach mal vorbei. Ich bin gerne bereit Euch sie zu beantworten. Den Link dazu findet ihr auf der ersten Seite *liebschaut*....

 

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