*Hallöchen*  .....hier würden wir Euch gerne unsere Träume vorstellen. Die bei den einen ganz aufbauend sein können, und die den anderen schwer zu schaffen machen. *schmunzel* die dafür Sorgen , das wir auch nachts wenn wir eigentlich schlafen sollten , eine ganze Menge zu tun haben.

                                                                    

Ja, ich bin ein Träumer,...denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung bevor die Welt erwacht.

(Oscar Wilde, 1854 - 1900)

 

Eigenes Bild Nr. 7

 

 

Ich ging schon sehr unruhig ins Bett, für meine Verhältnisse war das ziemlich normal. Meine Gedanken liefen wieder wie im Kino vor mir ab. Das war für mich auch nichts Neues mehr, nach langen grübeln schlief ich dann doch endlich mal ein. Anfangs wachte ich immer wieder hilfesuchend auf, und musste mich erst einmal orentieren, wo ich überhaupt war ! Es war gar nicht so einfach wenn man voller Angst steckt, sein eigenes Zimmer zu erkennen. Als ich nun merkte das es nur mein Bett war, schlief ich langsam wieder ein und der Horror für mich begann. Ich weiß es noch als ob es gestern gewesen wäre, der Traum hat mich irgendwie ganz schön gelähmt und geprägt. Ich lag nun einigermassen friedlich in meinen Bett, als der Traum langsam Anfing zu wirken.

Also nun der eigentliche Traum: Ich war total traurig, Erinnerungen wurden in mir wach. Um mich herum befanden sich Menschen die Schwarzgekleidet waren. Ich sah mich um, und wusste in ersten Moment gar nicht , wo ich war. Die Gegend aber kam mir bekannt vor. Deshalb schaute ich mich weiter um. Ich sah lauter Bäume die über mich kreisten, der Himmel war blau, die Sonne kitzelte meine Nase. Mir war es bitter kalt doch die Sonne wärmte mich auf eine ungewöhnliche Weise, wie ich es noch nie erlebt hatte auf. Plötzlich wurde ich aus einer unheimlichen Stille gerissen - Kirchenglocken läuteten. Mir wurde es schlecht, denn nun fing ich langsam an zu begreifen wo ich mich befand. Um mich herum all die ganzen Menschen, ich sah meine Familie, einige Freunde und die Nachbarn. Nichts ungewöhnliches für mich, doch habe ich mich schon gewundert warum all die Menschen die ich persönlich kannte hier waren. Ich fing an zu grübeln sah meine Eltern, und fragte sie: Wer ist denn hier gestorben ? Ich bekam keine Antwort, was war nur los? Jedem denn ich Ansprach schwieg, das ist doch nicht normal.Was sollte ich machen, mir wurde es immer schlechter ich konnte es nicht begreifen. *schluck*

Was war hier los.warum sieht mich niemand ? Diese Gedanken schossen wie Pfeile durch meinem Kopfe.Ich versuchte es immer wieder, doch niemand zeigte eine Reaktion. Langsam fing ich an zu verzweifeln, als ich plötzlich meinen Namen hörte. Ich dachte Gott sei Dank nun erkennt mich jemand, ich wollte gerade auf Ihn zu stürmen, als ich bemerkte das es der Pfarrer war der meinen Namen immer wieder nannte. Was soll das ? dachte ich mir. Oje- der Boden fing an zu schwanken ich ahnte schlimmes, nein das kann doch nicht sein !! In kleinen Schritten näherte ich mich den Sarg. Was sollte ich machen, ich zitterte am ganzem Körper aber ich musste mich doch selbst davon überzeugen. Ob das stimmte was gerade durch meinen Kopfe ging. Also versuchte ich ganz langsam dem Deckel des Sages aufzumachen, ach du Schreck es war also Wahr. Ich war es der in den Sarg lag. Es war also wahr, was nun ? was würde passieren ? Das kann und darf nicht wahr sein- dachte ich mir. Doch es war Wahr *seufz traurigschaut* Tränen liefen über mein Gesicht, ich lief wie verrückt umher, doch niemand bemerket mich. So nahmen die Dinge seinen Lauf, all die vielen Menschen waren gekommen um Abschied von mir zu nehmen. Doch ich wollte doch nicht weg, ich wollte bleiben. Ängste stiegen in mir hoch, ich wollte nach Hause, ich wollte das man mich bemerkte- doch nichts geschah. Hallo rief ich immer wieder, ich bin doch hier - verzweifelt flehte ich alle an. Dann ein Ruck ich füllte wie der Sarg sich bewegte, ein Schauer nach den anderen durch lief meinem Körper ich zitterte. Die Menschen standen auf, einige weinten, andere schauten anteilslos in Ihren Händen hielten sie Rosen. Nun war es soweit, was konnte ich jetzt noch machen. Ich sah den Himmel, die Sonne und die Wolken, einige Vögel sangen ein Lied mein Leben lief an mir vorbei. Es war ein Abschied aus diesem Leben, ich saugte noch enmal alles in mir auf. Denn ich konnte es nicht mehr ändern, es war zu spät. Wieder durch lief ein Ruck meinen Körper, ich spürte wie es hinab ins dunkle ging, mein Atem stockte. Ich schrie voller Panik um Hilfe, doch es hörte mich niemand rufen.Um mich herum wurde es immer kühler, Blumen machten sich über mich breit, manchmal hörte ich ein leises dumpfes Geräusch. Es war der Sand denn man auf mich warf. Ich klopfte voller Verzweifelung an den Sargdeckel, doch niemand hörte mich nach wie vor. Plötzlich wurde es immer stiller um mich, die Dunkelheit machte mir grosse Angst und die Kälte konnte man kaum noch aushalten, Nun war es vorbei mein schönes Leben, was hätte ich es noch gerne weiter gelebt *seufz* Tränen liefen über mein Gesicht. Was habe ich nur falsch gemacht?

Doch was geschah nun ! Es war gar nicht mehr so dunkel, ich hörte leise Vögel zwitschern. Die Sonne versuchte die Dunkelheit beiseite zu schieben. Ich machte meine Augen auf, und spürte voller Verzweifelung das Leben. Was war geschehen ! Ängstlich schaute ich mich um, ich konnte wieder nichts begreifen . Ich war am Leben dachte ich mir, doch es war doch alles so hautnah erlebt. Ich spürte allles wie in einen Trance, ich hörte die Menschen weinen und die stumpfen Laute des Sandes und der Erde.Doch nun war ich über glücklich das alles nur ein Alptraum war, ich war so froh das die Nacht zu Ende war. Und die Sonne am blauen Himmel stand. Dieser Traum hat mich ganz schön geprägt....

"Marion 30.12.2006"

....und es werden noch eine Menge folgen, Ihr könnt schon einmal gespannt sein, eine Fortsetzung erfolgt schon bald.

 

**
Ich hab im Traum geweinet,
Mir träumte, du lägest im Grab.
Ich wachte auf, und die Träne
Floß noch von der Wange herab.
Ich hab im Traum geweinet,
Mir träumt, du verließest mich.
Ich wachte auf, und ich weinte
Noch lange bitterlich.
Ich hab im Traum geweinet,
Mir träumte, du bliebest mir gut.
Ich wachte auf, und noch immer
Strömt meine Tränenflut.
"Heinrich Heine"
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