Was gestern leuchtendgelb hier stand,

ich heute weiß und flockig fand.

Ein Meer von Pusteblumen

steht da, zum Flug bereit,

und eine leichte Brise,

trägt übers Land sie weit.

An jedes Schirmchen hänge

ich meine Sehnsucht dann, damit vielleicht auch eines

dein Herz erreichen kann.

 

Gib mir deine Hand

 Alle Tage Dunkelheit
Seele trägt ein schwarzes Kleid
Beten, dass der Regen kommt
Und mich diesmal nicht verschont 


Nächte, leer und ohne Traum
Augen, die ins Dunkle schaun
Wünschen, dass der Vorhang fällt
Und keiner sich dazwischen stellt. 


Sekunde, die sich ewig dehnt
Herz, dass sich das Licht ersehnt
Schreien, dass der Schmerz vergeht
Und die Welt sich nicht mehr dreht. 


Hoffnung, die zerbricht im Wind
Worte, die nur Schweigen sind
Bitten, dass der Stern erlischt
Und sich jede Erinnerung verwischt.

Gib mir deine Hand ... 


Schenk mir diesen einen Traum
Verlass mit mir jetzt Zeit und Raum
Mein Herzschlag wird in deinem sein
Bin da für dich, für dich allein.

Karin Schmidt

  Lichtzauber meines Herzens

In meinem Herzen
spüre ich ein Licht...
warm und hell.
Es ist ein Licht,
das ihr mir immer
wieder schenkt.
Durch die Gefühle,
die ihr mit mir teilt,
die lieben Worte...
denn dafür seid
ihr stets bereit.
Durch euch ist
dieses Licht erwacht,
ihr habt mir immer
wieder Mut gemacht.
Es leuchtet tief in
meinem Herzen,
wie oft schon nahm
es mir die Schmerzen.
Mein Dank dafür
möcht ich euch geben,
denn ihr bereichert

mit dem Licht
mein Leben.

 

  Urlaub am Meer

Am Meeresstrand spazieren gehen,

den Möwen zusehen,

Muscheln sammeln,

einfach mal gammeln.

Beruhigend wirkt das Meeresrauschen,

hübsch anzusehen, wenn die Segel sich bauschen

bei den Surfern und den Booten,

durch Wanderungen die Gegend ausloten.

Die Füße in den Wellen kühlen,

sich mal ganz entspannt und gut zu fühlen,

im Sand sich aalen und Muster malen.

Salzwasser schmecken,

vor Quallen erschrecken,

Urlaub am Meer

Genieße ich sehr!

 

 

Lass dich ruhig fallen

fallenlassen, einfach ins ungewisse
ohne bedenken und ohne angst
weil ich weiss, du wirst da sein
und mich auffangen.

keine bedenken, das du auch nur
einen schritt zur seite machst.
keine unbegruendete Angst
aufzuschlagen.


denn ich weiss du bist für mich da.
auf dich ist verlass in allen lebenslagen.
und dafür danke ich dir.

  Die ersten Worte von Dir - und ich schlug höher vor Neugier.
Dann hab ich Dich getroffen.
Ich spürte Wärme, Glück, Geborgenheit. Mein Gott, ich lebte!

Doch dann Du bist wieder gegangen.
Und ich war traurig.
Es folgten wieder Worte und die Hoffnung wuchs mit ihnen.
Aber ich spürte auch Angst, Deine  Angst!
Ich wollte Dir helfen, doch Du ließest es nicht zu. Warum?
Kälte dringt durch, lässt mich erstarren. Ich sterbe!

Ich versuche, zu verstehen. Es gelingt mir nicht.
Verzweiflung kommt in mir auf.
Ohnmacht.
Und die Frage, wie es weiter geht.
Du kannst mir keine Antwort  geben.
Keiner kann mir Antworten geben.

Ich beginne zu zerbrechen.

Doch dann...
Tage, Wochen, Monate vergehen.
Und ich beginne zu sehen.
Und  zu verstehen.
Ich löse mich.
Löse mich vom Schmerz und von der  Angst.
Von  der Qual, die mich umgeben hat.
Und ich lebe.

 

  In dem Augenblick,

in dem Du von etwas

überzeugt bist,

von dem

Augenblick an

wird Dein Traum

Wirklichkeit werden.

P. Collier

 

 Das Leben wäre vielleicht einfacher,
wenn ich Dich gar nicht getroffen hätte.
Weniger Trauer jedes Mal,
wenn wir uns trennen müssen.
Weniger Angst vor der nächsten
und  übernächsten Trennung.
Und auch nicht soviel von dieser machtlosen Sehnsucht,
wenn Du nicht da bist.
Die nur das Unmögliche will und das sofort
im nächsten Augenblick -
und die dann, weil es nicht sein kann,
betroffen ist und schwer atmet.
Das Leben wäre vielleicht einfacher,
wenn ich Dich nicht getroffen hätte
Es wäre nur nicht mein Leben.
 Höre auf dein Gewissen,
doch vergesse niemals die Stimme deines Herzens,
denn dein Gewissen kann nicht lieben
 Wie eine Schneeflocke winzig und zart,
tanzend im kalten, klaren Winterwind,
nach Außen hin gefühllos und hart,
nach Innen ein verängstigtes Kind.

Berührt es deine warme, offene Hand
So schmilzt sie dahin, fließt dir hinfort,
dein Feuer, nie hat sie Gefühle erkannt,
sie flüchtet vor dir ohne ein Wort.

Wie schön sie sich im Winde dreht,
voller Lebenslust in den Lüften schwebt,
wie gut es der kleinen Flocke geht,
hat nie ein schlimmes Schicksal erlebt.

Doch sobald sie deine Augen sieht,
fliegt sie erschreckt von dannen,
warum sie ausgerechnet vor dir flieht,
sie scheint die Liebe zu verdammen.

Sie tut es nicht, auch sie liebt dich,
allein sie fürchtet sich davor zu sehen,
wie alles durch Schmerzen neu zerbricht
und sie hat Angst, du könntest von ihr gehen.
 

Gedanken an Mama


Noch immer hinterläßt du Spuren
in meinem Herzen.
Spuren, die unauslöschlich scheinen.
Manchmal blasser, kaum sichtbar,
ein anderes Mal wieder tief
eingetreten und dunkel.
Ich bin mir sicher, dass auch ich
in deinem Herzen,
Spuren hinterlassen habe,
doch du hast deine Art gefunden
dich zu betäuben.
Ich nicht.Ich spüre sie oft.
Im ganzen Körper.
Doch ich lerne durch diese Spuren
und wachse.
Danke!Ich achte dein Schicksal,
denn ich bin stark durch deine Schwäche

  Guten Morgen, mein Püppchen
die Äuglein reib aus!
Es ist heute Sonntag
da bleib ich zu Haus.
Ich geh nicht zur Schule
nun freu dich mit mir!
Nach Herzenslust kann ich
heute spielen mit dir.
 
 
Nachmittags besuchen die
Freundinnen mich
da nähn wir zusammen
ein Mäntelchen für dich
besetzt wird es zierlich
mit Seide und Schnur
ja wund´re dich Püppchen
und freue dich nur!
 

Und kommt dann der Abend
so wieg´ ich dich ein
und singe dazu dir ein
Schlafliedlein fein
und tust du dann endlich
die Guckäuglein zu
so geh ich auch selber
ermüdet zur Ruh.

  Du sagst...... 
 
 
Du würdest für mich -
 
die Sterne vom Himmel holen
 

Du würdest für mich -
 
Himmel und Hölle in Bewegung setzen

 

Du würdest für mich -
 
über glühende Kohlen gehen

 

Du würdest für mich -
 
die Hand ins Feuer legen

 

Du würdest für mich -
 
in eiskaltes Wasser springen

 

Du würdest für mich -
 
die ganze Welt umsegeln
 
 
 
Für mich -
 
würdest du dein Leben hergeben


 
Und ich frage dich 
 
Warum bist du nicht einfach nur für mich da

wenn ich dich brauche???

 

Rosenzauber

 
Stolz ragt die Krone in die Höh,
glitzernde Perlen des Morgentaus
zieren das blättrige Dornenkleid.
 
Süßlich ist der Duft der Verführung,
berauschend diese Pracht,
Mensch und Tier verneigen sich vor ihr. 
 
Im goldenen Schein des ewigen Lichts erfreuen
sich selbst die Kräfte des Himmels ihrer
und die Welt versinkt in diesem Zauber.

Doch wehe dem, der begehrt und glaubt,
diese Rose wird mein. Den werden die Dornen
stechen und die Tropfen des Blutes Zeugnis
dafür sein, nicht zu brechen, was das Herz erfreut.

Dann werden Rose und Freude vergehn und
die Tränen im Winde wehen.
 
Thomas Koch

  Sternentanz

Leise wiegen sich die Bäume
in der stillen dunklen Nacht,
und mit silbrig kalten Fingern
streift der Mond die Erde sacht.
  

Wind weht durch die engen Gassen
hüllt die Häuser flüsternd ein,
hoch vom Himmel leuchtet goldenen
glänzend hell der Sternenschein.

  
Flüsse murmeln leise Worte
singen Fische in den Schlaf,
auch die Vögel hoch im Baume
ruhen friedlich und ganz brav.
  
Aus der Ferne klingt ein Rauschen

Engel schweben durch die Nacht,
und in vielen Menschenherzen
wird die Liebe sanft entfacht.

  
Schwirren - Wispern leises Raunen
seltsam heller goldener Glanz,
schwingt sich durch die stillen Strassen
heute Nacht im Sternentanz.
 

 Linda von Oepen

  Gehen

Kam der Weg zum Menschen

erzählte ihm von sich
von den Weiten und den Grenzen
bloß vom Sinn sprach er noch nicht

Kaum zu fangen war sein Ohr
noch trieb in fort sein Wille
blieb er lieber hier als Thor
in seiner kleinen Stille
 
 
 
Ich gehe nicht, was kümmert mich

ein Ort, wo ich nicht bin
ich lebe hier, ich fühle hier
doch tief in mir kein Sinn?

Brauch ich doch nichts als etwas
dass ich greifen kann
alles hier bei mir
alles nebenan

  Fliedermond


In der Nacht sind wir alle Fesseln ledig
Es ersteigt ein Fliedermond
Lichttrunken versinken im Rausche
 
 

Sehnsucht und Traum
Getragen vom Strahl aus Licht
Findet seinen Weg durch die Nacht
 
 

Spiegelt sich auf steinernem Antlitz
Die sanften Schwünge deiner Seele
Erheben sich zum selben Licht
 
 

Ein zartes Sternenblinken
Zeugnis der Berührung
Von Traum und Seele
 
 

Der Mond wandert weiter
Doch im Verlieren liegt das Versprechen
Auf die nächste Fliedermondnacht ....

© Undertaker

  Vertrauen

In der Zeit der Einsamkeit
In einer Welt der Dunkelheit
Halte dich an mein Licht
Folge mir und zweifle nicht
Ich werde dir helfen und dich geleiten
Auf deiner Reise in die Weiten
In ein neues Leben
Und dir Hoffnung geben


 
Mit der Kraft die in dem Lichte liegt
Werden die Zweifel besiegt
So lasse mich dir eines sagen
Und dich fragen
Glaubst du an mich?
Und ich bitte dich
Die Hoffnung nicht aufzugeben
Und die Wärme in deinem Herzen aufzuheben
  Narben im Gesicht machen hässlich.
Narben an Herz und Seele machen krank.
 
Können wir nicht
etwas gesünder miteinander umgehen?
  Dein Glück... suchen
 aber nicht jagen.
Dein Glück ...finden in Dir
und der Liebe.
Dein Glück ... halten
aber nicht erdrücken
Dein Glück ....frei sein
aber auch auf
Dich zukommen lassen.
 Dein Glück nicht ...bekämpfen
aber wenn nötig  dafür kämpfen
 Dein Glück ... nicht treten
 mit Füssen aber es fassen
  mit beiden Händen.
Dein Glück  ist ...dein  Herz
und Dich drauf  einlassen.
Dein Glück  ...teilen
 damit es sich
verdoppeln kann
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