sanreal
Eigenes Bild Nr. 5

- der Versuch einer Erklärung:

Einige werden sich wahrscheinlich fragen, was ist sanreal, was bedeutet der Name, wer gehört diesem Verein an und vor allem, was macht dieser Verein eigentlich!? Nun so leicht lässt sich das alles gar nicht beantworten, doch einen Versuch ist es allemal wert. Die ganze Geschichte von Anfang an zu erzählen würde nicht nur den Rahmen der Seite sondern auch unsere Geduld sprengen, deshalb versuchen wir die Essenz zu erläutern. Aller Anfang ist schwer dachte sich Lassi, als er am 21.12.2003 verspätet an seinem ersten Tag als Rettungssanitäter in der Frundsbergkaserne zu Schwaz die Räumlichkeiten des San-Reviers betrat. An diesem verschneiten Dezembertag traf sich sanreal zum ersten Mal um gemeinsam den Dienst im Krankenrevier zu leisten.

Zwar kannten sich alle drei schon seit Kindheitstagen (siehe Kindergartenfoto), doch die kommenden 4 Monate sollten sie sich wirklich kennen und schätzen lernen, schließlich waren sie acht Stunden pro Tag unentwegt zusammen. Es kam nicht unerwartet, dass diese drei Rekruten sich, sei es hervorgerufen durch Langeweile oder Tristesse, Gedanken machten wie sich der Alltag in der Kaserne bzw. am Schreibtisch versüßen lässt. Einer dieser Gedanken in den vielen, teils gezählten Stunden bis Dienstschluss war eben jenes sanreal, das wir hier versuchen zu beschreiben. Sanreal, lässt sich vom Wortstamm San ableiten, was so viel wie Sanitäter im Bundesheerjargon bedeutet und unsere Berufsbezeichnung beim österreichischen Heer war, real kommt einerseits vom Madrider Fußballklub, anderseits versteht man unter sanreal einen wirklichen Sanitäter Einsatz, sprich keine Übung; dafür entschieden haben wir uns letztendlich, weil es "reaktiv" gut klingt und zu uns passt.

Der Vereinsgedanke bzw. auch nach dem Bundesheer eine gemeinsame Zukunft einzuschlagen kam uns im Feber 2004, indem wir kurzer Hand eine alte Schuhschachtel zu einer Sankassa (org. Bez. Sanschwein) umfunktionierten und fortan alle drei Mitglieder jeden Tag bis zum Abrüsttermin 1€ in dieses „Schwein“ einzahlten. Sollte mit der erworbenen Summe erst das berüchtigte Abrüstsaufen bezahlt werden, entschied man sich kurzer Hand, dass es doch besser sei, den angehäuften Betrag für eine Reise (ursprünglich Dänemark) zu verwenden. Nach dem Abrüsten wurde es kurze Zeit (5 Monate) still um die drei sanreal Kameraden, eine gewisse Abhängigkeit (Geld, Fotos, Kalender) von einander führte uns wieder zusammen. Ein gemeinsamer Ausflug nach Zell am See im Dezember 2004 sollte uns wieder jenes Zusammengehörigkeitsgefühl geben, welches wir beim Bundesheer gewohnt waren. Das folgende Wochenende dort, (ein besonderer Dank gilt Herrn Kinberger welcher uns seine Räumlichkeiten zu Verfügung stellte) war ein voller Erfolg, es wurde gelacht, getrunken und Karten gespielt wie in alten Zeiten, und die Idee sich in Zukunft jedes Monat einmal zu treffen wurde zu später Stunde und unzähligen Bieren geboren. Gesagt getan, im Feber 2005 wurde die erste offizielle Sitzung von sanreal unter reger Teilnahme der Presse im Hause Pöhl eröffnet. Einstimmig wurde beschlossen, dass ab diesem Zeitpunkt, sanreal fester Bestandteil unserer Leben sein sollte, sei es durch Sitzungen, Mitgliedsbeiträge, Urlaube etc.! Die monatliche Einhebung des sanreal Beitrags von 15 € / Person ließ unser Sanschwein derart explodieren, dass die Entscheidung ein eigenes sanreal Konto bei einer Bank unseres Vertrauens zu eröffnen unumgänglich wurde. Eine der folgenden Sitzungen ergab schließlich, dass das angesparte Geld für einen Urlaub nach Jesolo Verwendung finden sollte.

Ein Traum wurde war, sanreal goes to Jesolo hieß es im Juli letzten Jahres (2005). Die vier Tage an der Adriaküste waren für sanreal ein unvergessliches Ereignis. welches bestens & genauestens dokumentiert wurde (ca. 500 Fotos & 30 Videos). Würde man den sanreal Verein wie den Kurs einer Aktie analysieren, sollte man nicht zweifeln sondern sein Geld auf dieses Pferd setzten; der Umsatz, die Innovationen und die glänzende Führungsetage lassen den Kurs Monat für Monat kontinuierlich steigen. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass im letzten Quartal eine eigene Email Adresse aktiviert, ein betandwin Konto eröffnet und jetzt schließlich eine Homepage installiert wurde, weitere Ideen und Aktion lassen bestimmt nicht lange auf sich warten. Der letzte Satz sollte ein Zeichen dafür sein, dass wir uns zwar nach oben keine Grenzen setzten, aber doch am Boden der Tatsachen bleiben wollen: Klar kann es sein dass es auch Rückschläge geben wird, schließlich wurde Rom ja auch nicht an einem Tag erbaut, doch nach dem Motto: Lieber einmal einen Schritt zurück machen, dann aber dafür zwei nach vorne gehen, wünschen wir uns dass SanReal mehr Zeit auf der Sonnenseite des Lebens verbringen.

Das alles ist sanreal, das alles sind wir!!!

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