SanReal VIP - Friend

wie schon auf der SanReal& Friends Seite erwähnt haben wir einige Freunde die uns sehr am Herzen liegen.
Diese Seite möchten wir nun als Plattform nützen um Einzelne näher vorzustellen, wöchtentlich wird eine Person im Detail präsentiert.

Meine sehr verehrten Damen und Herrn: Michael Kometer

Ja, der Kometer Michael, war mir(stigga) schon jeher ein Begriff, aber richtig warm bin ich mit ihm nicht geworden.
Zu unterschiedlich waren unsere Lebensansichten, um unsere Zeit gemeinsam zu verbringen. Umso überraschter
war ich als ich zu Ohren bekam, dass ausgerechnet dieser Kometer Michael vom Freundberg in der Schwazer
Kaserne mein Kompagnon im SanRevier werden sollte. Ungewissheit, Unruhe, Unbehagen und vielleicht sogar
ein wenig Angst überkam mich bei dem Gedanken, dass Kometer und ich ein Team bilden sollten. Meine ersten
Schritte in der Frundsbergkaserne zu Schwaz sollten nicht unbeobachtet bleiben. Denn eben dieser Kometer
observierte mich aus einem Fenster, das sich, wie sich später herausstellte zum SanRevier gehören sollte,
wie ich unsicher Fuß an Fuß setzt, um zum Hauptgebäude zu gelangen. Nachdem ich mich beim Kommandanten
der Betriebsstaffel angemeldet und mein scheitern bei der Prüfung gebeichtet hatte, machte ich mich auf den Weg
in mein neues Zuhause. Die erste Person die ich dort erspähte, war eben wieder der bereits mehrfach erwähnte Kometer,
der schon ungeduldig auf meine Ankunft wartete. Bereits in der kurzen Einführungsstunde, in der er mit alle
relevanten Sachen bzgl. des SanReviers erklärte, stellte sich für mich heraus, dass er schlau ist! Nein ich meinte
eigentlich Bauernschlau, also nicht wirklich intelligent, sondern vielmehr, alles wissend meinend, aber doch keine
Ahnung habend. Schnell sprang ich auf seine Tour ein, und stellte mich so dumm wie nur möglich, damit er sich
in Überlegenheit welkte. Ein gekonnter Schachzug von mir, der mir insofern ein sorgenfreies Leben ermöglichte,
weil zukünftig Kometer alle Aufgaben wie bisher erfüllte, da ich es ja eh nicht zu können schien. Vielmehr belehrte
er mich ein ums andere mal wie geputzt werden müsse, das Krankenbuch geführt werde, die Hygienebestimmungen
seien und die Schreibmaschine betätigt wird. Sein wachendes Auge war wirklich all gegenwärtig. Das führte sogar
soweit, dass er mich täglich morgens um 06:15 zu hause abholte und mich nach Dienst wieder dorthin brachte.
Worüber ich eigentlich sehr dankbar war. Ausgiebig waren unsere Diskussionen, in denen er hauptsächlich über seine Kindheit
sprach, in der fast nichts hatte, aber auch die Telefonate mit seiner Freundin die stets mit: „Hallo Schnoggl“ begannen,
bleiben in Erinnerung! Viel wichtiger für meine beiden SanReal Kameraden und mich waren allerdings die Wort:
„Oa“ die ein entschiedenes „Jawohl“ bedeuten und den jeweiligen Vorgesetzten etwas verdutzt dastehen lassen, sowie der Ausspruch
„I tua do immer aso“, die belehrend wirken und bedeutet dass man etwas falsch gemacht hat, und er es einem
jetzt erklärt wie es gehören täte. Traurig war der Tag an dem Kometer seinen Dienst für das österreichische
Bundesheer absolviert hatte. Ich kann mich noch genau daran erinnern. Es war der 18. Dezember 2003, als er seine
Habseligkeiten in Kufstein ablieferte, und als freier Mann die Kaserne verließ. Doch anstatt sich zu freuen, trauerte
er der schönen Zeit nach, so sehr dass er gleich nach den Weichnachtstagen wieder in der Kaserne auftaucht um
dieses und jenes zu erledigen. Danach ist es ruhig geworden um Kometer Michl, kurze Treffen endeten meist mit
einem: „Meld di wieder amol bei mir!“ Gesagt und doch wieder nicht getan! Erst als wir, nach einer SanReal
Sitzung die Mausefalle unsicher machen wollte, kreuzen sich unsere Wege. Die Freude war groß,
auch wenn er etwas enttäuscht war, dass wir ihn nie in seiner stadtbekannten KomBar besucht hatten. Geschockt
und ebenso verwirrt nahmen wir zur Kenntnis dass er bereits Vater eines Sohnes geworden war und glücklich leiert
ist. Als er uns dann eine Runde Bier spendierte war die Freude wieder da, und Kometer um 16 Euro ärmer.
Was bleibt noch zu sagen? Kometer ist ein Mann der seinen Weg geht, auch wenn er ihn mit vielen Umwegen marsc
hiert,
kommt er doch irgendwann an sein Ziel.

„OA...“

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