Jesolo 06 - Ein Rückblick auf Geschehenes! Einleitung
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SanReal und Jesolo, eine Kombination die besser nicht sein könnte, einerseits weil wir alle drei(Lassi nur im angeheiterten Zustand) der italienischen Sprache mächtig sind, andererseits weil südländische Lockerheit und Ausgeglichenheit den SanReal Idealen entspricht. Die Destination Jesolo hatte sich bereits im Jahr 2005 als ausgezeichnet erwiesen, weshalb auch für 2006 nichts gegen eine SanReal Reise dorthin sprach! Die letzten Vorbereitungen wurden zwar etwas unter Zeitdruck(T-Shirt, Verpflegungseinkauf, Fahne, Videocam,etc.) organisiert, doch letzten Endes konnte nachdem am Bleiberg das letzte Mitglied aufgegabelt wurde, die Reise Richtung Jesolo um 04:07 losgehen. Eine logistische Meisterleistung ermöglichte es den Mitgliedern, trotz etlicher Taschen, Kühlgeräte, Töpfe und Digitalkameras, eine angenehme Sitzposition im offiziellen SanReal Kfz einem VW Pöhlo, einzunehmen. Keineswegs überraschte uns die Tatsache dass wir Schwaz bei strömenden Regen verlassen mussten, dass allerdings 6 Stunden später kurz vor Jesolo immer noch Regentropfen auf die Windschutzscheibe prasselten erwarteten wir natürlich nicht, aber dazu später mehr. Unser Fahrer, Philipp Pöhl, machte seine Sache wie immer ausgezeichnet, obwohl uns(Lassi, Stigga) wohl lieber gewesen wäre, wenn er beim kurzen Hagelschlag bei Bozen ein wenig den Fuß vom Gas genommen hätte, und nicht unser Leben aufs Spiel gesetzt hätte. Die einzige reguläre Pause wurde wie letztes Jahr in Suave beim Autogrill abgehalten, wo wir Zeugen eines Ausparkunfalls wurden. Geschockt aber gleichzeitig froh dass unser Urlaub nicht so beginnt, fuhren wir weiter um kurze Zeit später wieder stehen zu bleiben. Dieses Mal war es jedoch keine geplante Pause sondern ein Stau, der sich mit 50min ziemlich in die Länge zog. Unsere Laune konnte dies allerdings nicht drüben, denn während andere Autolenker durch Hupen und Handzeichen ihrem Frust freien Lauf ließen, ertönte aus unserem Radio 3x in Folge das Lied: dem Land Tirol die Treue!! Angetrieben durch unseren Patriotismus, schlängelten wir uns durch die diversen Lücken, um dem Stau zu entfliehen. Kurz vor Jesolo die bereits vorhin erwähnte Ernüchterung: Regen!! Nervös machte uns diese Naturerscheinung jedoch nicht, denn wir wussten aus dem Vorjahr eh schon, dass es in Jesolo jeden Tag regnen wird. Gespannt oder besser, angespannt warteten wir darf wie uns der Besitzer vom Hotel Bellaria empfangen würde, nachdem er uns 2005 persönlich zum Parkplatz begleitet hatte, um sicher zu gehen, dass wir auch wirklich endlich wegfahren.

Jesolo 06 - Ein Rückblick auf Geschehenes! Tag 1

Etwas erschöpft und müde trafen wir beim Hotel Bellaria ein, um sicher zu gehen dass uns der Junior Chef nicht an unseren Jesolo T-Shirts erkennt trugen wir drüber alle einen Pullover. Diese Vorsichtsmaßnahme war zwar gut, aber eigentlich nicht notwendig, denn zu unserem Glück empfing uns an der Rezeption der Senior Chef des Hotels, der uns ein wenig in sein Herz geschlossen hatte. Gespannt auf unser Zimmer brachten wir das einchecken schnell über die Bühne um endlich unsere Reich für die nächsten 3 Tage begutachten zu können. Unser vorab bei der Reservierung getätigter Wunsch, ein Zimmer auf die Via Bafile zu bekommen, wurde uns erfüllt. Beeindruckt vom großen Balkon, und dem etwas nobleren Kasten, machten wir uns auf den Weg zum Piazza Mazzini. Diverse Supermärkte wurden inspiziert, um auch ja den billigsten Havanna Club(9,70€) zu finden. Wie üblich wurde in einem Cafe ein Espresso(0,90€) und zwei Kakao bestellt, leider war der Kakao zu heiß um ihn schluckweise zu trinken, er konnte nur mit Hilfe des Teelöffels genossen werden. Zurück im Zimmer machten wir uns daran, alles Sanreal tauglich einzurichten, die Centrale(=Kühlbox), die Herdplatte, die Paletten Bier, etc. alles fand seinen Platz. Nun stand ein Ereignis an der Reihe auf welches wir bereits sehnsüchtig, seit 3 Wochen warteten: die Rasur! Bei manch einem gab beinahe der Rasierer seinen Geist auf, derart dicht war sein Fell geworden, schlussendlich waren nach einer halben Stunde wieder alle drei kahl geschoren und nett anzuschauen- Nach getaner arbeit fielen wir geschafft ins Bett, und ruhten uns 1-2 Stunden aus, um dann erholt in den Tag zu starten. Es wurde ein Taghabender, ein KochUo und ein ReinigungsUO mittels Laab Oba bestimmt, welche fortan anstehende Arbeiten erledigen mussten. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir am Strand mit schlafen, Wasserball und Blödsinn reden. Je näher der Abend kam desto nervöser wurden, denn wir blickten in eine ungewisse Zukunft, da unsere Lieblingsdisco(Centrale) vom Vorjahr geschlossen wurde. Nach mehreren Radlern und Havanna Clubs am gemütlichen Balkon, entfachten teilweise interessante Diskussionen unterschiedlicher Art. So wurden lustige Geschichten wie etwa die Story vom Lassner Fritz, oder auch ernster Themen wie das soziale Netz in Österreich oder der Hausbau besprochen. Etwa um 00:30 machten wir uns auf den Weg Richtung Gasoline, um dort die von uns geliebten Caipirinha Fragole zu trinken. Eigentlich passierte an diesem Abend nichts sonderlich aufregendes, außer dass es eine einzigartige Wiedergabe von Stigga und Lassi des Song: One, von U2 und Mary J Blide, auf Video festgehalten wurde. Weiter Aktivitäten bleiben geheim gehalten, und können nur auf Anfrage eventuell beantwortet werden. Ankunft im Hotel nach dem Ausgehen: 02:15

Jesolo 06 - Ein Rückblick auf Geschehenes! Tag 2
Die erste Nacht wurde problemlos überstanden, wäre da nicht die Ungewissheit von Lassi und Stigga. Beide teilten sich ein Doppelbett, und konnten am folgenden Morgen nicht ausschließen dass es zu sexuellen Übergriffen gekommen sei. Aber egal; erstaunlich fit, ohne jeglichen Kater machten wir uns um 09:00 in Richtung Frühstücksraum auf. Erfreut über das reichliche Buffet, die köstlichen Tomaten, den leckeren Mortadella und den heißen Espresso schlugen wir uns den Magen voll, denn die nächste Mahlzeit stand wie immer in den Sternen. Gleich nach dem Colazione wurde im Zimmer 113 der Taghabende, KochUo und ReinigungsUO bestimmt, denn wir wollten keine Zeit verlieren um an den Strand zu kommen! Komischer Weise, war das erste was wir am Strand aufsuchten eine Spiagga Trattoria, weil uns schon wieder der Hunger überkam. Gemeinsam beschlossen wir, dass diese Mahlzeit nun einmal das SanSchwein bezahlen sollte, denn schließlich sind wir ja kein Spar- sonder ein Spaßverein. Etwas widerwillig rückte Wöll die Geldtasche raus, und wir bestellten 3 Menu la Vela, ohne zu wissen welche Speise sich dahinter versteckt. Eigentlich hätte uns der günstige Preis von 5€ abschrecken sollen, denn eine kleine Pizza mit Pommes war das Ergebnis unserer Wahl. Blickfang während dieser Mahlzeit war weniger das was sich auf unseren Tellern befand, sondern eher die Fingernägel der Russinnen die sich gegenüber unserem Tisch platziert hatten. Diese Nägel würden eher die Bezeichnung Krallen verdienen, und könnten im Nahkampf durchaus als Waffen verwendet werden. Nach einem lustigen Nachmittag am Strand, mit Ballspielen im Wasser, bei welchen sich Stigga als unbesiegter Champion herauskristallisierte, machten wir uns um circa 18.00 wieder auf den Weg in unser Zimmer um die Vorbereitungen für den nahenden Abend zu treffen. Wöll verwöhnte uns wieder einmal mehr mit köstlichen selber zubereiteten Nudeln alla Bolognese, die wir in herrlichem Ambiente auf unserem Balkon zu uns nahmen. Unser Obmann Lassi beschäftigte sich mit der anspruchsvollen Aufgabe der Buchführung, die sowohl Kalenderaktualisierung als auch das Jesolo Protokoll beinhaltet. Zu spätere Stunde wurde eine Flasche Havanna Club geleert und unserer Squadra Azzurra im Spiel gegen die Ukraine auf die Füße geschaut. Um etwa 00:30 machten wir uns auf den Weg Richtung Piazza Mazzini um dort die Lage zu checken. Ein unbekannter Mensch steckte uns dort einen Flyer mit der Aufschrift la Vanilla zu, unser Glück den diese Discotheca sollte sich später als wahrer Glückstreffer erweisen. Wäre da nicht der lange Fußmarsch dorthin, der sich über 40min erstreckte. Der Eingang zu dieser Disco erinnert an den noblen Billionairs Club von Flavio Briatore auf Sardinien, und auch die Innenausstattung mit weißen Sofas, coolen Bars und großer Tanzfläche ist überzeugend. Gemütlich auf einer der vielen Couchs sitzend, noch etwas Fußmarod erspähten wir gegenüber einen Hünen von einem Menschen, ein langes Elend sozusagen. Ein Foto von SanReal musste her. Wir sammelten all unseren Mut und sprachen diesen großen schwarzen Mann an. Als er aufstand zückte sogar Lassi zusammen, der bis zu diesem Zeitpunkt meinte, er wäre groß und stark, doch neben ihm wirkte selbst er wie ein Zwerg. Nach einem kurzem Small Talk stellte sich heraus dass es sich bei dieser Person um Patrick Simpson handelt einem Profi Basketballspieler, der sein Geld in der NCBA verdient, der zweithöchsten Spielklasse in der USA. Angetan von solch einer Sportgröße forderten wir ihn sogleich auf uns ein Autogramm für SanReal zu geben, denn womöglich spielt er nächstes Jahr in der NBA und wir verdienen mit seiner Unterschrift das große Geld. Der weitere Abend gestaltete sich als äußerst amüsant und mit vielen Höhepunkten. Ein Highlight war eindeutig, als Stigga von einem Türsteher aus der Disco hinausgeschmissen wurde! Der Grund für diese Tat, ist mehr schlecht als recht, unser Stigga hatte weder gepöbelt, sein Inneres nach außen befördert oder sich geweigert zu bezahlen! Der einzige Grund warum Stigga das la Vanilla kurzfristig in Begleitung eines Türstehers verlassen musste war jener dass er sich kurz in der REM- Phase befand! Er hatte kurz geschlafen, und anscheinend ist dies dort nicht erlaubt! Gott sei dank konnte er mit seinen italienisch Kenntnissen einen gröberen Eklat verhindern und durfte nach 10min die Dicotheca wieder betreten! Die Sensation schlechthin, passierte gegen 03:30 als die Disco bereits langsam ihre Pforten schließen wollte. Wiederum war es Stigga der im Mittelpunkt stand, ohne Rücksicht auf Verluste kämpfte er sich durch eine Menschenmenge in Richtung DJ-Pult. Nach einem kurzen Small Talk auf Italienisch wurde ausgemacht dass das letzte Lied in dieser Nacht SanReal gehören sollte. Der DJ stimmte es mit diesen Worten ein: JESOLO 2006, Giuglio 30, Ragazzi, Ragazze questa é la ultima canzone della notte, é SOLO PER SanReale, from U2 and Mary J Blige: ONE!! Ein ganz besonderer Moment in der SanReal Geschichte, zwar wurde uns bereits in der Mausefalle ein Lied gewidmet, doch hier in Italien vor 500 Leuten im la Vanilla, dem angesagtesten Club der ganzen Stadt, dazu wir in unseren SanReal Polo Shirts, das war wirklich etwas Einmaliges!
Weiter Aktivitäten bleiben geheim gehalten, und können nur auf Anfrage eventuell beantwortet werden. Ankunft im Hotel nach dem Ausgehen: 03:50

Jesolo 06 - Ein Rückblick auf Geschehenes! Tag 3

Unser letzter voller Tag in Jesolo begann, wie üblich mit dem Frühstück, welches wir um ca. 9:30 zu uns nahmen. In weiterer Folge wurde Stigga, erneut als Taghabende bestimmt, und das Zimmer durch Pille Wöll etwas auf Vordermann gebracht. Nach einem kurzem Nachschlafen in unseren Betten machten wir uns auf zum Strand, wo wir den restlichen Tag wieder mit Russen filmen, schlafen, scheiss reden und Wasserball verbrachten. So gegen 18:00 verabschiedeten wir uns von Meer, Strandnegern und Sandstrand und marschierten wieder in Richtung Hotel Bellaria. Die Auswahl des Abendessens erwies sich an diesem Tag etwas schwieriger, denn Pille Wöll sprach sich entschieden gegen einen weiteren Nudelabend am Balkon aus, und beschloss sich eine Pizza im angrenzenden San Marco Restaurant zu holen. Lassi und Stigga hingegen macht es nichts aus, ein weiters Mal Nudeln zu verspeisen. Lassner Fritz´s selbst geriebenen Pfeffer verlieh unserer Pasta, und damit unseren Geschmacksnerven auf der Zunge ein ums anderen Mal das gewisse etwas. Gekocht, verspeist und abgewaschen stand uns der letzte Abend am Balkon bevor. Leider hatten wir noch wenige Tropfen Havanna Club zur Verfügung, und mussten uns mit einem Cuba Libre pro Person begnügen. Also mussten wir auf unser nicht weniger geliebtes Bier zurückgreifen. Lustig wurde es, als wir für unseren Wöll internationale Nachnamen suchten. Eine volle Auflistung dieser ist beim Voting zu sehen. Zu spätere Stunde sollte das letzte Mal Jesolo unsicher gemacht werden. Einheitlich in unseren SanReal Polos gekleidet schlenderten wir bewaffnet mit einer Hülse die Via Bafile hinunter ins Gasoline, wo wir Hansi Vorderleitner, Samitz und Co. begegnen sollten. Gelangweilt von deren Anwesenheit, war das la Vanilla unser nächstes Ziel. Diese Disco hat eindeutig unseren Ansprüchen entsprochen und wurde mehr als nur ein Ersatz für unserer bisherigen Lieblingsschuppen Centrale. Dort am Eingang eingetroffen begrüßte der Türsteher, der Stigga am Vortag noch aus der Disco hinausbefördert hatte, selbigen mit einem Handschlag uns versprach ihm dass er heute als einziger Discobesucher offiziell schlafen dürfe ohne mit Folgen rechnen zu müssen. Es wurde wieder gefeiert, getrunken, gefilmt, Fotos gemacht und getanzt bis ja bis uns wieder Vorderleitner und Co. über den Weg liefen. Bedrückt von deren Anwesenheit, ergaben wir uns, und ließen uns zu Gesprächen mit ihnen hinreißen. Doch alles hat seinen Preis, nachdem Hans V. nicht freiwillig eine Runde Caipi Erdbeere für SanReal bezahlen wollte, musste Stigga einen Trick(der geheim bleibt) verwenden um zu zwei gratis Getränken für SanReal zu gelangen. Ungefähr zwei Stunden später war SanReal wieder ohne österreichisches Gefolge und konnte sich von seiner wahren Seite zeigen. Nach einem netten Plausch mit Mädchen aus Norwegen überraschte uns Italien, Jesolo und das la Vanilla erneut, um 03:50 wurden plötzlich und ohne Vorankündigung die Lichter angemacht, die Musik abgedreht und eine Horde von Türstehern machte die Besucher freundlich darauf Aufmerksam, dass nun das Lokal zu verlassen sei. Natürlich kann man das mit SanReal nicht so einfach machen wie mit anderen Gästen, daher benötigte es schon den Chef höchst persönlich um uns raus zu bekommen. Nachdem Stigga als letzter die Disco verlassen hatte wurde die Tür zugesperrt. Auf dem Parkplatz vor dem la Vanilla versammelte sich noch eine Menschenmenge in die sich SanReal still aber entschieden einfügte. Die Frage wie wir in unser 40min entferntes Hotel kommen beschäftigte uns alle. Dann passierte es!!! Beim Versuch ein wegfahrendes Auto zu stoppen, überknöchelte Stigga so unglücklich dass er mit einem lauten Schrei zu Boden sackte. Zuerst dachten die weiteren zwei SanReal Mitglieder an eine der vielen Showeinlagen von ihm, doch als er mehrer Minuten bewegungslos am Boden liegen blieb, wurden sie skeptisch und kamen doch um nach dem Rechten zu sehen. Glücklicherweise konnte unser Vereinsarzt und Obmann Lassi keine ernsthafte Verletzung feststellen, doch an einen 10km Marsch zum Hotel wäre nicht zu denken gewesen. Just in diesem Moment wie ein Engel von Gott zu uns auf die Erde geschickt tauchte dieser Italiener in seinem Mercedes auf. Aufgehalten, in der Hoffung uns um 04:15 in unserer Not zu helfen, zeigte er sich von seiner menschlichsten Seite. "Steigt ein, wohin müsst ihr“, fragte er uns. "Bellaria prego, „ antwortete SanReal unisono. In der klimatisierten Luxuskarosse wurde über Fußball, unseren gemeinsamen Freund Monticollo und das Maxim gesprochen, bis wir nach 10min. Fahrzeit beim Hotel Bellaria eingetroffen waren. Hundemüde, sanken wir in unsere Betten mit der Gewissheit in 4 Stunden wieder aufstehen zu müssen.
Weiter Aktivitäten bleiben geheim gehalten, und können nur auf Anfrage eventuell beantwortet werden. Ankunft im Hotel nach dem Ausgehen: 04:30

Jesolo 06 - Ein Rückblick auf Geschehenes! Tag 4

Nachdem wir Lassi´s Handywecker eine halbe Stunde einfach überhörten, war es wieder einmal Pille Wöll derjenige der uns aus den Bett befördern musste. Noch beeinträchtigt vom Vortag belästigte er besonders Stigga mit einer derartigen Penetranz, dass sich jener nur noch mit Verbalattacken unter der Gürtellinie zu helfen wusste. Ein letztes Mal gingen wir in den Aufzug, welcher uns in den Frühstücksraum chauffierte. Wir füllten unsere Kohlehydratspeicher mit Mortadella, Schinken und Nutellabrot auf um für den schwierigen und langen Abreistag gerüstet zu sein! Die erste Hürde die wir nehmen mussten war das Zimmer wieder in einen halbwegs brauchbaren Zustand zu bringen, und anschließend unsere Sachen wieder durch eine logistische Meisterleistung im VW Polo unterzubringen. Nachdem uns dies mehr oder weniger zufrieden stellend gelang, machten wir uns ans Auschecken, was dieses Mal im Gegensatz zum Vorjahr reibungslos verlief. Wahrscheinlich lag es an der Tatsache, dass der ungeliebte Juniorchef nicht zu gegen war. Ein letzter Blick auf Hotel Bellaria uns weg waren wir, was uns bleibt sind unseren Gedanken an eine wunderschöne Zeit, und die Sehsucht an das nächste Jahr. Doch so schnell wurde uns Jesolo nicht los, wir beschlossen den Urlaub im Aqualandia ausklingen zu lassen. Zwar noch ein wenig geschockt vom teueren Eintrittspreis(22€), machten wir uns, nachdem Stigga zuerst eine halbe Stunde eine Umkleidekabine gesucht hatte, gleich ran an die unzähligen Rutschen. Schon bald wurde uns klar dass sich die Investition von 22€ bezahlt gemacht hatte, denn eine Rutsche mit 60Grad Neigung und Topspeed 100km/h kannte SanReal bis dato nicht. Es wird wohl der Adrenalinflash gewesen sein, der uns veranlasste diese waghalsige Rutsche sechs Mal hintereinander zu testen. Müde, aber hungrig nach der vielen Anstrengung wollten wir unsere Mäuler mit etwas brauchbarem stopfen. Ein kleiner Hotdog Stand schien uns die richtige Auswahl zu sein. 2,50€für einen ColdDog sorgte besonders bei Lassi und Stigga für Aufruhr, beide verlangten wütend vom trotzig agierenden Pakistani ihr Geld zurück. Komischerweise blieb die heikelste Person der Welt in Sachen essen, nämlich Wöll ruhig und verzehrte diesen kalten, grausamen Hot bzw. ColdDog ohne mit der Wimper zu zucken. Lassi und Stigga hingegen bekamen nach einem kurzen aber heftigen Streit ihr Geld zurück und investierten es in ein traumhaftes Kebab! Satt und etwas müde, legten wir uns für etwa eine Stunde aufs Ohr um dann ausgerastet die Heimreise anteten zu können. Doch unser Wöll saß mal wieder auf Nadeln und wollte den Abfahrtszeitpunkt unbedingt vorverlegen. Lassi und Stigga ließen Gnade und Milde walten und erfüllten ihm diesen Wunsch! Doch unter der Voraussetzung, vorher noch einmal die gesamte Via Bafile(ca. 10km) abzufahren. Was wir allerdings für unser Genie in Sachen Verkehrsschilder lesen, Herrn Wöll, zum Problem werden sollte! Wieder einmal schaffte er es nicht, die richtige Ausfahrt aus Jesolo zu finden, und wurde nach blöden Zurufen der weiteren zwei SanReal Mitglieder, ein wenig grantig! Aber es wäre nicht Wöll, wenn er diesen üblichen Fauxpas, durch eine sensationelle Rückfahrzeit alla Michael Schuhmacher wieder aufgeholt hätte. So gegen 20:00 Uhr errreichten SanReal wieder heil und unverletzt, heimischen Boden und schmiedete bereits Pläne wie die SanReal Reise 2007 nach Jesolo ausschauen sollte.

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