MEINE ERSTEN GEHVERSUCHE

Als ich 10 war, habe ich angefangen zu schreiben - kleine, kurze Geschichten und Gedichte! Nichts wirklich bewegendes! Meine Mutter schrieb damals ab und zu kleinere Artikel und Geschichten für eine Zeitschrift - kritisch, lustig und doch ernsthaft! Ich fand das klasse, habe mich aber nie so wirklich darauf eingelassen bzw. daran gedacht, dass das mein Leben werden könnte. Immer wieder zwischendurch habe ich angefangen zu schreiben, es aber stets wieder verworfen, weil andere Dinge dazwischen gekommen sind!

Der Tod meiner Mutter hat mich in der Beziehung sehr geprägt, weil nichts anderes mehr für mich wichtig war. Nun nach 12 Jahren (einem halben Leben ohne meine Mutter), habe ich beschlossen, alles das aufzuschreiben, was in diesen Jahren geschehen ist! Ich denke, eigentlich ist es erstmal ein Befreiungsschlag um mich selbst davon los zu machen und mich danach an meine begonnenen Stories zu setzen und diese zu beenden! Nachfolgend möchte ich den Prolog meines Buches einstellen und bin für Eure Worte offen:

ZUM STAND DER DINGE:

Dezember 2005: ich habe angefangen zu schreiben, auf Anhieb mal so 15 Seiten/ 3 Kapitel(ca. 50 Buchseiten)

Anfang Januar: Sendung des ersten Skripts zu einem Verlag - aus reiner Neugierde :-)

Mitte Januar: Sehr geehrte Frau  .... würden wir Ihr Buch gerne mit auf die Leipziger Buchmesse nehmen ... WAT? Joah, freu ... aber so schnell bin ich nicht mit fertig werden!

Februar 2006: Korrekturlesung

April 2006: es sind nun mittlerweile 44 Seiten (ca. 150 Buchseiten)

Mai 2006: Korrekturlesungen: D.H. - super!, D.D. - das ist genial! (da bilden wir uns jetzt aber mal nichts drauf ein, nehmen wir so hin und arbeiten einfach weiter!

Juni 2006: Sehr geehrte Frau  ... haben Interesse an Ihrem Buch ... würden wir gerne Ihr Buch im November bei der Buchmesse vorstellen ... WIE JETZT? Auch schön, doch ich bin immer noch nicht so schnell!!!

Prolog (Korrektureintrag vom 13.07.2006):

Prolog

Was tust du, wenn du glaubst dein ganzes Leben rinnt dir durch die Finger und alles was du anfängst bringst du nicht zu Ende, dein größter Traum kann nicht wahr werden, nur weil du Angst hast ihn anzugehen, nur weil bisher alles schief gegangen ist. Warum wirft man alles weg, nur weil einiges schief ging, nur weil einige Sachen nicht so geworden sind, wie sie hätten werden sollen, alles das kannst du nie wissen, wenn du es nicht versuchst, wenn du nicht aufstehst und versuchst dein Leben zu leben, so wie du möchtest! Die Band Coldplay sang mal folgende Zeilen: „ … if you try your best and you don´t succed, when you get what you want, but not what you need, when you feel so tired, but could not sleep ... Lights will guide you home and ignite your bones and I will try to fix you “[1] (Wenn du dein bestes gibst Aber nicht erfolgreich bist Wenn du bekommst, was du möchtest Aber nicht das, was du brauchst Wenn du müde bist, aber nicht schlafen kannst … Die Lichter werden dir den Weg nach Hause weisen Und deine Knochen in Gang setzen und ich werde versuchen dir zu helfen) – vielleicht gibt es für jeden jemanden der einem hilft und einen weiterbringt!

Ich glaube, dass ich eine von Vielen bin, die sich diese Sachen immer wieder ins Gedächtnis ruft, die immer wieder versucht, eine Ecke weiter zu kommen mit ihrem Traum, eine Stufe mehr zu nehmen als sie es bisher getan hat. Ja, das bin ich!

Oft in meinem Leben habe ich versucht zu ergründen, warum jenes geschieht und vieles ausbleibt.

Es gibt viele Menschen, die ihr Leben – Ihren Traum – vielleicht auch ihre Karriere mit etwas begonnen haben, das sie hart und mit viel Mühe aufgebaut haben, etwas für das sie hart arbeiten mussten, aber niemand beginnt seinen Traum mit einem Buch über alles das, was dazu geführt hat, diesen Traum nicht zu verwirklichen.

An einem Sonntagabend um 23.28 Uhr beginne ich zu schreiben, ich habe schon oft begonnen und habe es nie beendet. Ich will es dieses Mal beenden, ich möchte es schaffen, mein Leben – meinen Traum- zu verwirklichen, „… it´s hard to fight for the things we are afraid of, sometimes we need a little help…“[2] (… es ist schwer für etwas zu kämpfen wovor man Angst hat, manchmal braucht man halt einfach nur ein wenig Hilfe …) – nimm sie an.

Aber erst gilt es darüber zu schreiben, was mich bisher immer davon abgehalten hat es zu tun.

Was soll man erzählen, von einem Leben, das wie viele andere begann. Ich will es versuchen.

Angefangen hat alles mit diesem berühmten ersten Schrei in einem Krankenhaus einer Kleinstadt, ich schrie, ich schluckte und fing an die Arme meiner Mutter als gute Ruhestätte für ein Schläfchen zwischendurch zu nutzen. Die Umstände, dass mein großer Bruder oft dies zu verhindern wusste, bereiteten mich darauf vor, dass ich harte „Kämpfe“ gegen ihn zu kämpfen hatte. Von all den anderen kleinen Hindernissen, dem ersten Schritt und dem ersten Schultag will ich gar nicht reden, weil erst danach, mein Leben wie es jetzt ist, begann.

Kapitel 1 – Mutter

Sie sollte immer für dich da sein, in allen Lebenslagen, in allen Schwierigkeiten und Widrigkeiten, die sich dir in deinem Leben in den Weg stellen. Sie sollte dir die Hand halten, wenn du traurig bist, dich in den Arm nehmen, wenn du weinst. Immer da sein, wenn du sie brauchst.

Meine Mutter war immer für mich da, ich kann mich an keinen Tag in meinem Leben erinnern, an dem sie nicht an meiner Seite war, an dem sie nicht in meiner Nähe war. Sie hat mich beschützt ...........

DAS ENDE – FAZIT oder auch RESULTATE

Und was ich für mich gelernt habe, ist das du für dich selbst verantwortlich bist, dass dir niemand sagen kann, wie du dein Leben leben sollst oder kannst, er kann dir nur helfen, bei Fragen und in Krisen. Er kann mir dir lachen und mit dir weinen, aber er kann dir nicht dein Schicksal abnehmen und er kann nicht deine Laster tragen, er kann nur versuchen, dir alles ein wenig einfacher zu machen. Auch hier weiß ich wieder eine Zeile aus einem Lied zu nennen, die einem mit relativ wenig Worten viel sagt: „I dont want to be anything other than what Ive been trying to be lately, all I have to do is think of me and have peace of mind, im tired of looking round rooms wondering what I gotta do or who Im supposed to be, I dont want to be anything other than me..”[1] (Ich will niemand anderes sein, als ich die letzte Zeit versucht habe zu sein, alles was ich machen muss, ist an mich zu denken und meinen Frieden in mir, ich bin müde davon im Raum umher zu sehen und darüber nachzudenken, wer ich sein sollte und was ich machen soll, ich will nichts anderes sein als ICH)!
Niemand sollte sich Schicksale anderer zu seinen eigenen machen, nicht die Schuld immer bei sich selbst suchen, weil du nichts dafür kannst, wenn jemand von dieser Welt gehen will, wenn jemand versucht jemand zu sein, der er nicht ist. Wenn jemand meint, durch Gemeinheiten und das Böse in ihm weiter zu kommen, andere zu erniedrigen oder gar zu peinigen! Du selber musst wissen, wie dein Leben sein soll, dann weißt Du es auch zu leben - “You cannot run away from a weakness; you must sometimes fight it out or perish. And if that be so, why not now, and where you stand?”[2] (du kannst nicht vor einer Schwäche weglaufen, manchmal musst du gegen sie kämpfen oder an ihr zugrunde gehen. Und wenn es so ist, warum denn nicht jetzt genau da wo du bist?)
Es ist immer schwer sich seinen Schwächen, aber auch seinen Stärken zu stellen, die zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen – „I wanna be somebody, who can face the things that i´ve been runing from“[3] (Ich will jemand sein, der sich den Dingen stellen kann, vor denen ich bisher immer weg lief.).
Noch zum Schluß:
Vielleicht gibt es Menschen, die diese Zitate, Sprüche und/ oder auch Weisheiten anders interpretieren, aber ich denke, dies liegt immer im Auge des Betrachters und auch in den Erfahrungen, die eine Person um Laufe seines Lebens gemacht, denn jeder verarbeitet seine Erfahrungen und Erlebnisse auf seine ganze eigene Art und Weise und versucht sich selber zu helfen, in dem er daran festhält, was er aus eben dieses Zitaten gelernt oder raus gelesen hat!!!

[1] Coldplay (2005)

[2] One Tree Hill (2004/2005), Serie des Senders WB

[1] Gavin de Graw, Sänger, Lied aus 2003

[2] Robert Louis Stevenson, Scottish author (1850 - 1894)

[3] Bethany Joy Lenz , 2004



 

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